CLOUD MAKING MACHINE | D 2016

Firas, Batoul und Jallow sind Mitte 20 und begegnen sich in einer Erstaufnahmeeinrichtung am Stadtrand von Berlin. Neben qualmenden Schloten, reihen sich Wohncontainer aneinander und nehmen täglich neue Geflüchtete von überall her auf. Die drei haben eigene Vorstellungen von einem guten Leben, ihre Träume, Bedürfnisse und Pläne. Sie werden mit einer Situation konfrontiert, die sie so nicht erwartet haben. Bei dem Versuch, in Deutschland neue Wurzeln zu schlagen und ihre Talente weiter zu entwickeln, finden sie im selbstorganisierten „Refugee Club Impulse“ (RCI) eine neue Familie und auf der Bühne ihr Ausdrucksmittel. Sie erheben ungeschliffen und subjektiv ihre Stimmen und öffnen sich den Zuschauern mit einer verletzlichen und radikalen Präsenz. Dabei verzichtet der Film auf Kommentare. Beobachtungen aus ihrem Alltag und bei der Entwicklung ihres Theaterstückes wechseln mit den im Heim entstandenen Video-Briefen, in denen Batoul, Jallow und Firas ihre Eindrücke und Erfahrungen in Deutschland an ihnen nahestehende Personen adressieren – die in der alten Heimat zurückgelassene beste Freundin, die besorgte Mutter, die verstorbenen Eltern. Von Angesicht zu Angesicht treffen die Zuschauer dort auf die aufwühlenden Entladungen ihrer Gefühlswelten.

Susanne Dzeik, Armin A. W. Eichhorn

Webseite zum Film
cloudmakingmachine.de

Genre
Dokumentarfilm

Duration
ca. 80 Minuten

Format
16:9, HD

Year
D 2016

Theme
Flucht, Asyl, Neubeginn, Deutschland, Rassismus

Producer
Susanne Dzeik, Armin A. W. Eichhorn

Status
Postproduktion

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