Susanne Dzeik
Dokumentarfilmerin // Berlin

Geb. 1968, arbeitet als freie Filmemacherin und Kamerafrau.

„In der vom NDR koproduzierten Langzeitdokumentation („Nach dem Brand“, Credofilm, nominiert für Prix Europa 2012 und den Grimme-Preis 2013) arbeitete ich als Kamerafrau.

Schon während meines Studiums der Politologie, begann ich die Ereignisse rund um den Berliner Mauerfall und die neue Hausbesetzungsbewegung filmisch zu dokumentieren. Seither erstellte ich viele kurze und längere Dokumentationen, meist im Autorenteam, mit dem eigenen Schwerpunkt auf der Kameraarbeit. Meine Themen drehen sich vor allem um Menschen in sozialen Umbruchsituationen und ihrem individuellen und kollektiven Umgang mit diesen.

Während meiner zahlreichen, mehrmonatigen Auslandsaufenthalte in Lateinamerika entstanden einige Filme mit diesem Focus, zum Beispiel über die Zappatistenbewegung in Mexiko („Muevete!“ 1999), eine selbstverwaltete Fabrik in Argentinien („Mate, Ton und Produktion“ 2004) und die Auswirkungen der Polizeigewalt in den Favelas von Rio de Janeiro („Von Mauern und Favelas“ 2005). Der Film erhielt beim internationalen ethnografischen Filmfestival in Rio de Janeiro 2005 den JANGADA Preis als bester Dokumentarfilm mittlerer Länge.
 Ich bin Mitglied in der filmArche e.V.“

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